Erinnerung Maedels Buben Deckrueden
Start
Der Toller
Das Tollerbuch
Unsere Toller
Die Tollerzucht
Unsere Wuerfe
Wurfplanung"
Kontakt / Links
Hund Gesund

OBJIBWA’s BARRIBALOO

THE ONE AND ONLY oder UNSER ALLERBESTER
BALOO 16.10.94 – 12.07.2007

Mutter: Red Tollers Emotion in Red
Vater: Rony Luwin v.d. Echtinger Grift

Züchter: E. u. U. Wittwer, Couvet-Schweiz










Als die Kinder das „Gröbste“ hinter sich hatten und wir uns sicher waren, dass es ein Toller sein sollte, begann die Suche nach einem Züchter. Wir wollten einen familienfreundlichen Hund (was immer das auch sein mag?!), der alle Outdoor-Aktivitäten mitmacht.
In Deutschland wurde die Rasse noch nicht gezüchtet, in Österreich war’s auch noch nicht so weit. So wurden wir in der Schweiz fündig. Fast zwei Jahre haben wir auf unser „Goldstück“ gewartet, und es war gut so! Elsbeth brachte uns den Welpen mit zehn Wochen; klein, pummelig, pelzig.
Wie Welpen so sind, stellte er alles und uns auf den Kopf. Wir nahmen mit ihm an den Welpenprägungsspieltagen von Ute Narewski in Reutlingen teil.
Einen Junghundekurs gab es noch nicht, erst dreivierteljährig im Herbst ging es weiter mit der Ausbildung zum Begleithund im DRC. Dort war er der erste Toller, den der Ausbilder jemals in einer Gruppe hatte. Im Dummykurs war es ebenso.
Bald stellte sich heraus, dass Baloo bis drei zählen konnte, mehr Dummies gab es nicht für ihn in der Freiverlorenensuche. Haarwild apportierte er gar nicht. Als er mal unsere Katze tragen wollte, donnerte ein „NEIN!!!!!!!!!!!!!“ auf ihn herab, warum also Kaninchen?! Fremde Dummies blieben ihm fremd…. Es war und blieb schwierig mit so einem sensiblen Dickkopf. Lange konnte er nicht alleine bleiben, erst gemeinsam mit Tuffy akzeptierte er es. Ihm war am wohlsten mit der gesamten Familie um sich herum. Mit den Kindern war er für jeden Spaß zu haben und freute sich besonders über eine extra Schnupperrunde durchs Viertel.
Mit zwölf Jahren lief der Bewegungsapparat nicht mehr so rund, und auch das Gehör wurde manches Mal ausgestellt. Ende März 06 musste in einer Notoperation die linke Niere entfernt werden. Er hat diese lebensbedrohliche Situation gut weggesteckt. Selbst die linksseitige Lähmung (ein Schlaganfall bedingt durch hohen Blutverlust) hat er gut gemeistert. Schließlich wurden seine Mädels im April läufig, da musste er auf die Füße!
In unserem Mini-Rudel war er der „Macher“. Tuffy gab vor und er führte aus. So manche Prügelei hatte er ihr zu verdanken. Beim Fressen verstand er keinen Spaß, und bis zu seinem Ende liebte er Welpenbrei.
Wir sind froh, dass wir ihn haben durften!
Mittlerweile hat er uns verlassen und erst jetzt merken wir eigentlich, welch große Lücke er hinterlässt.
Es war nicht immer einfach mit ihm, aber er hatte doch so viele Qualitäten! Er hat seine Mädels zusammengehalten, er war der ausgleichende Faktor in ihrer Mitte, der Liebling aller Besucher und ein Clown in allen Lebenslagen.
Mach’s gut, Baloo – warst ein guter Junge!


ZUSAMMENFASSUNG:
Ein anfangs reservierter, leicht sensibler, dickköpfiger Rüde, der seine Familie spielend leicht um den Finger gewickelt hat.
  • hielt Vertreter fern
  • konnte bis zum letzten Tag nicht an der Leine laufen
  • letzter langhaariger Kurzbeintoller im Herdenbuch
  • Rückzüchtung hätte sofort erfolgen müssen, leider ist diese Spezies nun vom Aussterben bedroht


Daten bzw. Prüfungen:

Was? Wann? Ergebnis?
HD-Befund 23.05.1996 A1
ED-Befund 21.05.1996 frei/frei
Wesenstest 22.03.1997 Bestanden
BHP 08.06.1996 19/24 Punkten - Gut
Formwert 12.11.1995 Sehr Gut
WT Schweiz 12.11.1995 Bestanden
Torhütegebrauchsprüfung * 1997 50/50 Punkten - 1. Platz
AP/R 30.03.1996 Leider nicht bestanden
Dummy A 10.07.1999 Leider nicht bestanden
Online-Wahl E2007/A2008 Toller des Jahres 2007

* Eine von unseren Kindern durchgeführte Prüfung


Zusammenfassung aus dem Wesenstest:
Der 29 Monate alte Toller-Rüde besitzt Temperament und einen guten Bewegungstrieb. Die Bindung zu seinem Führer und Besitzer ist ausgezeichnet und könnte nicht besser sein. Dieser Toller ist außerordentlich verspielt. Den ganzen Spaziergang lang machte er seinem Führer Spielanträge.
Zu den fremden Menschen war er sehr zutraulich und genoss das Spiel mit ihnen. Spür- und Beutetrieb sind in sehr guter Form vorhanden. Bringtrieb ist erkennbar. Härte ist nicht stark ausgeprägt! Am Parcour zeigte er sich sicher und unerschrocken. Der kleine, freundliche Toller-Rüde ist schussfest.